Mitentscheidend für einen guten Einstieg ist natürlich auch die sorgfältige, schrittweise Einführung am neuen Arbeitsplatz. Falsche oder gefährliche Arbeitsweisen dürfen gar nicht erst zu Gewohnheiten werden. Bei der Schulung sind einige Prinzipien zu beachten. Werden sie vernachlässigt, leidet der Lernerfolg.

Vermittlungsmethode auswählen
Wir kommen zu einem ganz zentralen Schritt: der Auswahl der Vermittlungsmethode. Es kommen
drei Methoden infrage:

  • Erklären: Die Zusammenhänge dem Lernpartner in einem Vortrag näher bringen.
  • Gespräch: Stoff im Austausch mit dem Lernpartner gemeinsam erarbeiten.
  • Unterweisung: Abläufe erst erklären und zeigen, dann nachmachen lassen.

Welche Methode nimmt man nun bei welchen Themen und in welchen Lernsituationen? Erst einmal muss man sich den Lernstoff etwas genauer ansehen.

Handelt es sich um Abläufe und steht die Vermittlung praktischer Abläufe im Mittelpunkt, ist die Unterweisung die richtige Methode.

Handelt es sich um theoretisches Wissen, kommen Sie mit Erklären am weitesten.

Bringt die oder der Neue bereits Grundkenntnisse zum Thema mit, ist das Gespräch die angemessene Vermittlungsform. Gespräche haben den großen Vorteil, dass sie den Lernpartner aktivieren, beteiligen und Lösungen selbst finden lassen.

Die Vermittlung von Fachwissen erfolgt in Form von Erläuterungen. Wichtig ist hier, diese Erläuterungen
verständlich zu halten, dabei unnötige Abkürzungen und Fachbegriffe zu vermeiden oder sie zumindest zu erklären. Das Verstehen weiter unterstützen lässt sich durch Anschaulichkeit, durch Beispiele und Vergleiche und durch eine gute Gliederung und Strukturierung. Alle praktischen Abläufe werden in Form der Unterweisung vermittelt.