In den ersten Wochen und Monaten erfolgt die Einarbeitung in das neue Aufgabengebiet. Der neue Mitarbeiter wird behutsam an seine neue Aufgabe herangeführt. Einführungsprogramme müssen auf die besondere Situation des neuen Mitarbeiters und auf seine neuen Aufgaben zugeschnitten sein.

Richtig Fordern

Es macht weder Sinn, wochenlang ein „Schonprogramm“ zu fahren unter dem Motto “Schauen Sie sich doch erst einmal in Ruhe um”, noch ihn gleich mit Bergen von Arbeit und schwierigen Aufgaben zu überfordern nach dem Motto “Da können Sie gleich mal zeigen, was Sie draufhaben”. Sowohl andauernde Unterforderung als auch Überforderung führt mittel- und langfristig zu einer deutlichen Leistungsverschlechterung.

Die Einarbeitung erfolgt in der Regel am Arbeitsplatz nach dem Prinzip Vormachen, Nachmachen, Üben. Fragen stellen zu können, spielt dabei eine wesentliche Rolle. Teilweise wird notwendiges Fachwissen in Trainings vermittelt.

Bei großen Unternehmen haben sich mehrtägige Einführungsveranstaltungen etabliert, in denen der neue Mitarbeiter erste, wichtige Informationen über Ziele und Aufbau des Unternehmens, Arbeitsweise und interne Regularien erhält. Das Problem bei dieser sicherlich guten Einrichtung ist: Wenn nicht zu einem Stichtag ausreichend viele neue Mitarbeiter kommen, muss eine solche Einführungsveranstaltung im Extremfall für eine einzige Person durchgeführt werden. Oder man muss warten, bis über die Monate genügend Teilnehmer gefunden sind. Dann kann die Veranstaltung für einige Anfänger aber schon zu spät sein.